27 May 24

Mit Beispiel VORAN – Animationen für die Friedrich-Ebert-Stiftung

von Lena Ziyal

Wir freuen uns, im Bereich Animation die Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) begonnen zu haben.

Für das Format „VORAN“ durften wir erste Animationen zum Thema „Bürgerräte“ entwickeln. „VORAN“ blickt generell auf Länder, Regionen und Kommunen – und auf beispielhafte Politik. Das Format beleuchtet die Themen Fortschritt und zukunftsfähige Politik. Die FES berichtet über Beispiele, die zeigen, wie mit guter Politik Veränderungen geschaffen und das Gemeinwesen solidarisch gestaltet werden kann.

Die animierten Inhalte zum Thema Bürgerräte wurden auf dem Instagram-Kanal der FES veröffentlicht.

Besonders freut es uns, dass wir die langjährige Zusammenarbeit mit der FES nun auch im Bereich Animation ausweiten können. Unser Ziel ist es, einfache und prägnante Animationen zu erschaffen, die nicht nur die komplexe Thematik erläutern, sondern auch zum Weiterdenken einladen.

21 May 24

Auszeichnung für »Unique Together«

von Sandra Thiele

Wir sind aus dem Häuschen! Unser Animationsfilm »Unique Together« wurde von dem Short to the Point (STTP) Festival mit dem Award »Best Commercial/Ad/TVC« ausgezeichnet.

Der Imagefilm »Unique Together« ist ein Projekt von Lena Ziyal, einer Gesellschafterin von Infotext. Der Film beschäftigt sich mit solidarischen Formen von Erwerbsarbeit, dabei geht er auf die Verbindung von Kreativität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft ein.

»Short to the Point« ist ein Filmfestival, das sich auf kurze Filme von einer Dauer bis etwa 40 Minuten konzentriert. Der Schwerpunkt liegt auf prägnanter Erzählkunst und kreativem Ausdruck innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens.

Zum Film: https://lnkd.in/dPuSUhPh

Alle Gewinner sind hier einsehbar.

14 May 24

Inspirationen beim Deutschen Innovationsgipfel

von Ute Wibral

Der Deutsche Innovationsgipfel (DIG) findet in diesem Jahr am 15. Mai in München statt – Infotext hat wieder die Gestaltung der On- und Offline-Materialien zur Bewerbung des Gipfels sowie des Programmhefts übernommen.

Der DIG versteht sich als cross-industrielles Netzwerktreffen zum Ideen- und Erfahrungsaustausch zwischen etablierten Unternehmen und innovativen Start-ups. Trotz oder gerade aufgrund der aktuellen Zeit der Unsicherheit und Umbrüche steht im Fokus der Messe das Thema: Wandel als Chance und Krisen als Treiber für Innovation. Dabei geht es vielen Beiträgen, Interviews und Start-up-Talks um Nachhaltigkeit, Risiken und Chancen in der Arbeit mit Künstlicher Intelligenz und Kollaboration als Schlüssel zur Gestaltung einer innovativen Zukunft.

DIG2024
13 May 24

Neue Zusammenarbeit mit phaeno: Einführung der Polage-Kunstinstallation

von Lena Ziyal

Wir freuen uns, die neueste Zusammenarbeit mit dem Science Center phaeno in Wolfburg anzukündigen: Infotext wird im Rahmen der Überarbeitung des Optikbereichs eine Polage-Kunstinstallation entwickeln, die mittels der innovativen Polarisations-Technik Inhalte anschaulich vermittelt.

Als inhaltliches Grundkonzept sollen bedeutende NaturwissenschaftlerInnen abgebildet werden, deren Beiträge oft zu wenig Anerkennung erfahren. Lichtboxen, umhüllt von transparenter Cellophanfolie, können durch eine Polarisationsfolie betrachtet zu werden – dadurch entstehen farbenfrohe Effekte, deren Intensität von der Dicke der Folie abhängt. Diese Technik erlaubt nicht nur die Anpassung der Farben durch die Drehung des Polarisators, sondern auch das Enthüllen unterschiedlicher Motive zu verschiedenen Zeitpunkten.

Wir sind begeistert, Motive zu entwerfen, die zu dieser speziellen Technik passen und freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit mit dem interaktiven Wissenschaftsmuseum phaeno. Geplant ist die Fertigstellung der Installation für Ende 2024. Wir informieren euch hier über die Eröffnung.

06 May 24

Faktencheck: Alles auf dem Prüfstand

von Andreas Kaizik

Der beste Schreibstil nützt wenig, wenn Inhalte wie Daten und Eigennamen nicht stimmen. Wenn wir mit einem Faktencheck beauftragt werden, gehen wir davon aus, dass jede Zahl, Größenordnung und Behauptung falsch sein kann.

Beispiele für Fehlerquellen sind falsche Übernahmen von fremdsprachigen Transkriptionen ins Deutsche, Eigennamen jeder Art (wobei hier die vermeintlich einfachen genauso häufig falsch geschrieben werden wie schwierige) und natürlich Umrechnungen von Größeneinheiten. Hilfen wie maschinelle (Vor-)Übersetzungen und der Einsatz von sogenannter KI führen eher noch zu einer Häufung inhaltlicher Mankos.

Bei der Überprüfung von Texten und Fakten jeglicher Art halten wir uns bei Infotext an die altbekannte Regel, auf mindestens zwei seriöse Quellen verweisen zu können – was leider auch noch kein Garant für hundertprozentige inhaltliche Richtigkeit ist, weshalb wir versuchen, möglichst den Ursprung von Daten zu finden – also fachlich spezialisierte Institute oder Organisationen. Das kann durchaus zu reichlich Recherchearbeit führen. In anderen Fällen geht es schlicht darum, den Taschenrechner zur Hand zu nehmen und nachzurechnen.

Faktencheck bedeutet: Auch das, was beim Lesen (nicht nur von Texten, sondern auch von Grafiken) überaus plausibel erscheint, kann falsch sein, auf einem Irrtum oder die Übernahme falscher Daten beruhen und sollte überprüft werden – eine Aufgabe, mit der wir viel Erfahrung haben und die wir gern übernehmen.

Alter Taschenrechner
30 Apr 24

Dekoloniale Rechtswissenschaft und -praxis

von Andreas Kaizik

Infotext hat im Auftrag von Decolonize Berlin e. V. für den aktuell erschienenen Sammelband über koloniale Kontinuitäten in der Rechtswissenschaft und -praxis das Lektorat und die formale Vereinheitlichung erledigt, außerdem Texte aus dem Englischen übersetzt, das Gestaltungskonzept entworfen sowie Layout und Covergestaltung übernommen.

Rechte zu haben – und vor allem, sie auch einfordern und durchsetzen zu können – betrachten viele Menschen als Selbstverständlichkeit. Doch sind wir noch immer weit entfernt von Gleichheit und Gerechtigkeit für alle. Rechtsprechung bleibt bis heute ein Machtinstrument. Manche Menschen kennen ihre Recht nicht, andere haben kaum eine Chance sie durchsetzen und nicht wenige haben praktisch keine Rechte (oder ihre Rechte werden mit staatlicher Legitimation beharrlich ignoriert). Gleichzeitig kann geltendes Recht auf längst vergangene Zeiten beruhen.

Der gemeinsam von Decolonize Berlin und dem ECCHR herausgegebene Sammelband beleuchtet das Thema aus der Perspektive von Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtwissenschaftlern, um Missstände aufzudecken und Lösungsansätze zu finden. Dafür analysieren die Autorinnen und Autoren die deutsche Kolonialgeschichte mitsamt den andauernden Auswirkungen kolonial geprägter Strukturen im modernen (Völker-)Recht. Das Ergebnis ist aufschlussreich: Wenn etwa anhand realistischer Beispiele gezeigt wird, wie die Rechtslage im frühen 20. Jahrhundert in ehemaligen deutschen Kolonialgebieten wie „Deutsch-Südwestafrika“, „Deutsch-Ostafrika“ und „Deutsch-Samoa“ noch heute wirkt (zum Beispiel bei Fragen der Staatsangehörigkeit), ist das eine ebenso erschreckende wie erhellende Erkenntnis: Dort, wo etwas nicht sein dürfte oder etwas anderes sein sollte, gab es auch bald die entsprechenden Gesetze und Rechtsprechungen.

Recht fällt nicht vom Himmel, sondern ist von Menschen gemacht und ist dabei offensichtlich mit bestimmten Intentionen verbunden. Und: Was in Gesetzestexten steht, ist nur eine Sache, eine andere ist, ob es für von Unrecht betroffene Menschen überhaupt eine effektive Vertretung ihrer Rechte gibt, kurz: ob es in der Praxis möglich ist, dieses Recht einzufordern. Oft ist es das leider nicht.

Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes haben sich auf der Suche nach historischen und systemischen Ursachen für Diskriminierungen, Ausbeutung und Ausgrenzung gemacht und liefern mit diesem Buch eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für eine gesellschaftliche Transformation auf allen strukturellen – und insbesondere auch rechtlichen – Ebenen.

23 Apr 24

Infotext setzt sich für Otter ein

von Ute Wibral

Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ein Corporate-Design-Konzept zum Bundesprojekt „Deutschland wieder Otterland“ entwickeln dürfen.

Das Projekt soll die Wiederausbreitung des Fischotters in Deutschland in südwestlicher Richtung begleiten und fördern. In neun Modellregionen werden dafür konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Habitatqualität und -konnektivität entwickelt, regional sollen Gefährdungen und Konfliktpunkte identifiziert werden. Das Projekt zielt darauf ab, durch die Wiedervernetzung von Gewässerlandschaften den Erhaltungszustand der Population zu verbessern und allen beteiligten Akteur:innen durch Wissenstransfer und Kommunikation Teilhabe zu ermöglichen.

INFOTEXT wurde beauftragt, ein passgenaues Corporate-Design sowie Gestaltungskonzepte für diverse Kommunikationsmittel im Rahmen des Verbundprojektes zu entwickeln. Auf diese Weise möchten wir dazu beitragen, möglichst viele Menschen für das Thema Fischotterschutz zu sensibilisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

16 Apr 24

Eine mehr!

von Sandra Thiele

Wir begrüßen ein neues Kollektivmitglied: Seit April unterstützt Tabea Wachsmuth unser Team im Bereich Grafik.

Tabeas Schwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Editorial Design und Corporate Design. Sie deckt die gesamte Bandbreite von der Konzeption bis zur Gestaltung von Print- und Webanwendungen ab: Hierzu zählen Broschüren, Berichte, Infografiken, Präsentationen sowie Web- und Microsites. Die Reinzeichnung, Bildbearbeitung und Produktionsbetreuung fallen natürlich auch in ihr Gebiet. Privat musiziert sie gern und liebt Natur und Tiere.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen Tabea noch mal herzlich willkommen im Team!

09 Apr 24

„Unique Together“ bei Kaboom, TAD Eindhoven und Fest Ancâ

von Sandra Thiele

Unser animierter Imagefilm „Unique Together“ wird in diesem Monat auf zwei Festivals in den Niederlanden gezeigt: beim Kaboom-Festival sowie auf „The Art Department“. Zudem freuen wir uns auch sehr über die offizielle Auswahl in das Programm des Fest Ancâ in Žilina, Slowakei.

Das Kaboom Animation Festival (5. bis 14. April in Amsterdam und Utrecht) ist eines der bekanntesten Festivals im Bereich Animationsfilm in Europa und bietet ein vielfältiges Angebot an Animationsfilmen – von avantgardistischen Arthouse-Experimenten bis zu lebendigen, familienfreundlichen Geschichten.

„The Art Department“ (TAD, 18. und 19. April) ist ein Festival und eine Konferenz in Eindhoven, die den künstlerischen und gestalterischen Prozess in den Bereichen Film, Animation und Spiele betont und zelebriert. Im Jahr 2017 fand das Festival erstmals in den Niederlanden statt, seit 2019 werden auch jährlich Veranstaltungen in Berlin abgehalten.

Das Fest Anča International Animation Film Festival (25. bis 30. Juni) richtet sich an ein erwachsenes Publikum und ist das einzige Festival seiner Art in der Slowakei: jährlich präsentiert es wichtige Werke aus der Welt des Animationsfilms und ist die größte Plattform für Kurzfilme. Seit 2023 ist es das einzige slowakische Oscar®-qualifizierende Festival.

Der Imagefilm „Unique Together“ ist ein Projekt von Lena Ziyal, Gesellschafterin von Infotext. Der Film beschäftigt sich mit solidarischen Formen von Erwerbsarbeit, dabei geht er auf die Verbindung von Kreativität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft ein. Wir möchten den Veranstalter:innen dafür danken, dass sie uns die Gelegenheit gegeben haben, unsere Arbeit vorzustellen. Bei einigen Festivals wird Lena auch persönlich anwesend sein und freut sich auf den Austausch mit dem Publikum und anderen Filmemacher:innen.

04 Apr 24

Schriftenreihe des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

von Hannah Pöhlmann

Für das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) hat INFOTEXT das Korrektorat und Lektorat einer umfangreichen Schriftenreihe übernommen. Die Schriftenreihe erscheint im Campus Verlag und bringt Beiträge von mehr als 200 internationalen Wissenschaftler:innen zusammen.

In den verschiedenen Bänden wird beleuchtet, inwieweit Konflikte, Krisen und Ungleichheiten als Gefahren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wirken. Generell geht es in den Beiträgen um Fragen wie: Wie lässt sich Zusammenhalt wissenschaftlich begreifen? In welchem Verhältnis steht der Begriff zu anderen sozial- und geisteswissenschaftlichen Konzepten? Wie lassen sich Zusammenhalt und seine Einflussfaktoren fassen und empirisch messen oder beschreiben? Zudem werden historische und globale Vergleiche gezogen.

Wir freuen uns insbesondere, dass wir neben der deutschsprachigen Textarbeit auch das englischsprachige Lektorat für zwei Bände der Schriftenreihe übernehmen durften:

Band 7 “Intersectional Challenges to Cohesion? On Marginalization in an Inclusive Society” beleuchtet aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven die Lebenswirklichkeiten und Erfahrungen von Menschen in einer vielfältigen Gesellschaft – auf individueller, sozialer und politischer Ebene. Es werden verschiedene Forschungsansätze und Ergebnisse zu Intersektionalität und Marginalisierung diskutiert, insbesondere die Beziehung zum sozialen Zusammenhalt.

Band 9 „Contested Climate Justice – Challenged Democracy: Perspectives from Countries of the Global South and North” widmet sich den Diskursen, Unruhen und Dynamiken, die bis heute notwendige Transformationsschritte im globalen Klimaschutz verhindern. 15 Autor:innen aus unterschiedlichen Ländern befassen sich in diesem Buch interdisziplinär mit dem Zusammenspiel von Klimaschutzpolitik, Klimagerechtigkeit und demokratischem Zusammenhalt. Der Band erscheint voraussichtlich Mitte des Jahres.