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BLOG & AKTUELLES
INFOTEXT-Sommer-Stammtisch und Themenvorschau
vom 22.07.2016 um 14:13 Uhr
In kleiner, aber feiner Runde trafen wir uns gestern zum INFOTEXT-Sommer-Stammtisch. Zwei Themen standen auf dem Plan: 1. Themensuche für die nächsten Stammtische und 2. fröhliches Beisammensein. Beide Punkte sind uns hervorragend gelungen.

Die Themensuche hat einige aussichtsreiche Anregungen geliefert, sodass unsere Themenvorschläge für die nächsten Stammtische feststehen:

Ausschreibungen, Wettbewerbe, Pitches – Lohnt sich die Teilnahme daran? Wie viel Zeit sollte vertretbarer Weise dafür investiert werden? Lässt sich nachvollziehen, was über eine erfolgreiche Teilnahme entscheidet? Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?

Positionierung für Freiberufler/-innen – Was kann ich tun, damit (potenzielle) Kundinnen und Kunden erkennen, dass ich die Richtige oder der Richtige für sie bin? Ist Positionierung für Freiberufler/-innen überhaupt ein Thema? Wie bestimmt Ihr Eure Positionierung? Welche konkreten Maßnahmen ergreift Ihr?

Websites – Was ist sinnvoller: Website vom Profi individuell programmieren lassen oder mit einem CMS selber machen? Vor- und Nachteile beider Varianten? Welche Lösungen haben sich bewährt? Worauf kommt es bei Websites vor allem an?

Als Freiberufler/-in in sozialen Netzwerken aktiv sein – Muss das sein? Lohnt sich das? Was funktioniert, was nicht? Welche Netzwerke nutzt Ihr, wofür, wie, wie oft? Mit welcher Resonanz? Wie viel Zeit investiert Ihr in Social-Media-Aktivitäten?

Die Reihenfolge der einzelnen Themen steht noch nicht fest. Wir werden aber im Herbst dieses Jahres mit dem Thema „Ausschreibungen, Wettbewerbe, Pitches“ beginnen. Wer dazu eingeladen werden möchte, möge sich bitte kurz melden, am besten direkt bei Christine unter schulz@infotext-berlin.de.
INFOTEXT-Stammtisch im Februar: Es ging ums Eingemachte.
vom 29.02.2016 um 12:38 Uhr
Ende Februar sind wir nun endlich dazu gekommen, zum zweiten INFOTEXT-Stammtisch einzuladen. Dieses Mal ging es um Preiskalkulation und Honorare. Kein einfaches, aber ein umso drängenderes Thema, bei dem man sich unter Kolleginnen und Kollegen auch gern einmal etwas bedeckt hält.

Doch dankenswerterweise wurde in unserer Runde sehr offen darüber gesprochen und es fielen auch konkrete Zahlen zu Stunden- und Tagessätzen. Wir konnten uns untereinander und innerhalb der Branche ein bisschen vergleichen, was besonders interessant und aufschlussreich war.

Klar wurde dabei auch: Wunsch und Wirklichkeit liegen beim Honorar manchmal recht weit auseinander. Mit ein bisschen Berufserfahrung weiß man zwar meist, was man verdienen muss und will, doch diese Preise dann auch durchzusetzen, ist immer noch eine ganze andere Frage. Hier sprachen wir über nützliche Strategien, persönliche Erfahrungen, etwaige Zugeständnisse, branchenübliche Preise sowie über Vorstellungen der Auftraggebenden und Schwierigkeiten, die bei Preisverhandlungen nun einmal auftreten. Auch einige kuriose Begebenheiten kamen zur Sprache.

Ein Punkt, über den wir in diesem Zusammenhang sehr ausgiebig und angeregt sprachen, war die Frage, wie man bei langjährigen Kundinnen und Kunden notwendige Preiserhöhungen durchsetzen könnte. Denn hier stehen viele vor dem Problem, dass die ersten Preisverhandlungen oft zu einem sehr frühen Zeitpunkt im eigenen Berufsleben erfolgten. Zu der Zeit war man selbst aber meist noch besonders zurückhaltend beim Honorar, sodass die Preise aus heutiger Sicht nicht mehr akzeptabel sind. Doch will man es bei langjährigen Kundinnen und Kunden wirklich auf eine harte Preisverhandlung ankommen lassen? Würde man im schlimmsten Fall tatsächlich die Konsequenz ziehen und auf diese Aufträge verzichten, bevor man weiter unter Wert arbeitet? Wie reagieren diese Kundinnen und Kunden auf angekündigte Preiserhöhungen? – Die Teilnehmenden berichteten hier von ganz unterschiedlichen Erfahrungen, deren Spannweite letztlich von „überhaupt kein Problem“ bis „keine Chance“ reichte. – Sehr spannend.

Uns selbst gab dieser Stammtisch einige sehr wertvolle Impulse und Ideen, bei denen wir jetzt überlegen, welche konkreten Maßnahmen für uns selbst daraus erwachsen können – und an manchen Stellen auch erwachsen müssen. Dafür danken wir den Teilnehmenden sehr!

Der nächste INFOTEXT-Stammtisch ist geplant für Ende Mai. Auf Wunsch unserer Gäste wird es dann um nützliche Tools und Programme gehen, zum Beispiel um freie Software als Alternative zu etablierten Programmen, Tools für Arbeitszeiterfassung etc. Wer auch dazu eingeladen werden möchte, kann uns gern seine E-Mail-Adresse zukommen lassen.

PS: Die Sparte der Texter/-innen und Lektorinnen/Lektoren ist in unserer Runde noch etwas unterrepräsentiert. Wer unseren Stammtisch an Kolleginnen und Kollegen dieser Sparte weiterempfehlen möchte – nur zu! Und vielen Dank!

Fazit des ersten INFOTEXT-Stammtisches: Es ist kompliziert.
vom 07.10.2015 um 11:25 Uhr
Ende September fand der erste INFOTEXT-Stammtisch statt, auf dem wir wie geplant über das Thema Nutzungsrechte sprachen. Ein sehr aufschlussreiches Gespräch, auch wenn am Ende doch eher mehr Fragen als Antworten übrigblieben.

Sehr interessant war für uns, dass das Thema im Kreis der Kolleginnen und Kollegen offenbar eine sehr unterschiedliche Bedeutung hat und dass sich damit auch die Fragestellungen unterscheiden. Einige berichteten zum Beispiel, dass es in ihrer Branche absolut Standard ist, dass die Auftraggebenden immer sämtliche Nutzungsrechte erhalten (etwa im Dokumentarfilmbereich). Oft schon aus pragmatischen Gründen, weil zu viele Menschen an den Projekten beteiligt sind und der Verwaltungsaufwand für eine individuelle Handhabung der Nutzungsrechte schlicht zu groß wäre. Das heißt dann aber auch, dass es schon einmal passieren kann, dass man seine eigenen Arbeiten später dann zufällig in ganz neuen Zusammenhängen wiedersieht.

Andere Kolleginnen und Kollegen wiederum erzählten, dass sie für einige ihrer grafischen Arbeiten überhaupt keine Nutzungsrechte und auch keinen Sieben-Prozent-Steuersatz ansetzen. Hier stellte sich dann auch heraus, dass es offenbar auch unterschiedliche Meinungen der Finanzämter darüber gibt, was als künstlerische Leistung gilt und was nicht. Und in anderen Branchen scheint es wiederum das Selbstverständlichste von der Welt zu sein, dass die Nutzungsrechte an einem Werk beschränkt oder eben honoriert werden.

Wir diskutierten auch einige unserer „schwierigen Fälle” (zum Beispiel die kostenlose Weitergabe von Arbeiten an Dritte oder die Presse), kamen hier aber letztlich zu keinem echten Ergebnis. Denn an dieser Stelle verzweigt sich die Fragestellung und es geht dann eben auch um Aspekte wie Kundenkommunikation, Preiskalkulation, Verhandlungsgeschick und Verhandlungsposition. Schließlich reicht es ja nicht zu entscheiden, dass mit einer Arbeit auch Nutzungsrechte veräußert werden. Letztlich muss man sie dem Kunden oder der Kundin auch verkaufen (können).

Das Fazit des Abends war daher für uns: Es ist kompliziert und alle gehen anders mit dem Thema Nutzungsrechte um. In einigen Bereichen und Branchen sind sie absolut selbstverständlich, woanders spielen sie kaum eine Rolle und es gibt ein breites Feld zwischen den Gepflogenheiten. Klar wurde auch, dass viele der üblichen Ratschläge, die man zum Beispiel bei Berufsverbänden zu diesem Thema findet, nicht sehr praktikabel sind und mit der Wirklichkeit freiberuflicher Arbeit wenig zu tun haben.

Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die bei uns waren, und freuen uns auf den zweiten INFOTEXT-Stammtisch Anfang Dezember!

Erster INFOTEXT-Stammtisch
vom 11.09.2015 um 09:10 Uhr
Der Termin für unseren allerersten INFOTEXT-Stammtisch steht fest: Für den 24. September haben wir Kolleginnen und Kollegen zu uns in die Lindenstraße eingeladen, um über das Thema Nutzungsrechte zu sprechen.

Dabei sollen es zum Beispiel um Fragen wie diese gehen: Wie gehen wir bei unseren Arbeiten mit den Nutzungsrechten um? Wie kalkulieren wir die Nutzungsrechte? Wie kommunizieren wir der Kundin/dem Kunden den Wert von Nutzungsrechten? Auf welche Schwierigkeiten stoßen wir dabei? Welche Fälle treten in der Praxis auf? Was funktioniert gut, was nicht? Was tun bei Verletzung der Nutzungsrechte?

Es ist geplant, den Stammtisch regelmäßig durchzuführen und etwa einmal pro Quartal stattfinden zu lassen. Wir wünschen uns einen Austausch über Themen, die sowohl das Berufsleben von Freiberuflerinnen und Freiberuflern im Allgemeinen als auch fachliche Fragestellungen betreffen.

Angedacht sind zum Beispiel folgende Themen:
→ Öffentliche Ausschreibungen – Unsere Erfahrungen mit Bewerbungsverfahren, Zuschlägen, Preiskalkulation
→ Interaktive Grafiken – Ohne Programmierer/-in geht es nicht?
→ Sprachliche Gleichstellung von Männern und Frauen – Praktische Probleme bei der Textarbeit
→ E-Books – Was geht mit E-Books?
→ 7 oder 19 Prozent? – Wann kommt welcher Umsatzsteuersatz zur Anwendung und welche Konsequenzen kann das haben?


Gute Texte sind …
vom 05.09.2015 um 10:52 Uhr
„Ist das ein guter Text?” – Das ist zwar eine simple Frage, doch ist es alles andere als einfach, darauf eine begründete und für andere nachvollziehbare Antwort zu geben. Das gilt insbesondere für den beruflichen Kontext, wenn Sie einen Text beurteilen sollen, der beispielsweise von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter oder einer externen Texterin/einem externen Texter verfasst wurde. Die Verfasserin/der Verfasser erwartet dann nämlich nicht nur ein Urteil von Ihnen, sondern auch eine sachliche Begründung Ihrer Einschätzung. Und Ihr Urteil entscheidet darüber, ob der Text in der vorliegenden Form veröffentlicht werden kann oder nochmals überarbeitet werden sollte.

Ihr Urteil könnten Sie möglicherweise noch aus dem Bauch heraus treffen, was mit etwas Talent und Erfahrung wahrscheinlich sogar zu einigermaßen zutreffenden Ergebnissen führt. Spätestens für die Begründung brauchen Sie jedoch sachliche und nachvollziehbare Kriterien. Denn es reicht in der Regel nicht aus, wenn Sie selbst wissen, ob Ihnen ein Text gefällt oder nicht, auch die Verfasserin/der Verfasser des Textes muss Ihr Urteil verstehen und nachvollziehen können.

Je klarer und konkreter Ihre Vorstellungen darüber sind, was einen guten Text ausmacht, desto besser wird Ihr Urteilsvermögen und umso sicherer und verlässlicher werden Ihre Beurteilungen. Die Frage nach dem guten Stil, die in vielen Textratgebern an erster Stelle behandelt wird, spielt dabei unserer Ansicht nach jedoch eher eine untergeordnete Rolle. Bevor am Stil gefeilt wird, geht es zunächst einmal um ganz handfeste Kriterien.

Gute Texte sind:
→ inhaltlich korrekt, also zutreffend und wahr
→ zweckdienlich
→ (unmiss)verständlich
→ aussagekräftig
→ fehlerfrei
→ einheitlich geschrieben
→ frei von Übertreibungen
→ glaubwürdig

Diese Qualitätsmerkmale sind für alle Textarten (ausgenommen Literatur) gleich und ermöglichen eine sachliche, eindeutige und nachvollziehbare Textbeurteilung, die sich nicht nur auf das eigene Bauchgefühl oder den persönlichen Geschmack stützt. Ihr Urteil ist somit keine Interpretationssache, sondern eine verlässliche Einschätzung des Textes. Das gibt Ihnen Sicherheit und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtige Orientierung; und bei der Auftragsabwicklung mit externen Texterinnen oder Textern können Sie kompetent und selbstbewusst argumentieren.

Die zeozwei in neuem Gewand
vom 21.04.2015 um 15:31 Uhr
Am 24. April 2015 erscheint die neue Ausgabe der „zeozwei – das Magazin für Klima. Kultur. Köpfe.”, für die wir in Zusammenarbeit mit unserer Kollegin Miriam Rech das neue Layout, das neue Titelblatt und das neue Logo entwickelt und umgesetzt haben.

Ein bisschen aufgeräumter, fokussierter, sachlicher ist das neue Erscheinungsbild geworden. Es gibt nicht mehr ganz so viele, dafür sehr hochwertige Fotos. Und die Seiten sind etwas großzügiger, mit mehr Freiraum gelayoutet.

Doch nicht nur Design und Layout, sondern auch Inhalt und Konzeption des politischen Umweltmagazins wurden weiterentwickelt. Peter Unfried – der mit Hanna Gersmann die zeozwei-Chefredaktion bildet – schreibt auf taz.de dazu: „zeozwei ist der Ort, an dem die politische, die wirtschaftliche, die ethische und die kulturelle Dimension der entscheidenden Zukunftsfragen diskutiert und global zusammengedacht werden. In großen Reportagen, mit Recherchejournalismus, in Essays von und in Gesprächen mit den Köpfen des Neuen. Im Austausch aller Engagierten.”

Hier können Sie das Magazin abonnieren: https://www.taz.de/!156234/.
Infografiken aus unserem Archiv unter infografik-berlin.com
vom 01.03.2015 um 10:03 Uhr
Auf unserer neuen Website infografik-berlin.com finden Sie ab sofort eine Auswahl unserer Infografiken zu den Themen:
→ Energie, Klima, Umwelt
→ Politik, Wirtschaft
→ Technik
→ Wissenschaft, Medizin

Sie können die dort gezeigten Infografiken direkt bei uns bestellen. Die Auswahl reicht von einfachen Standardgrafiken bis hin zu aufwendigen Erklärgrafiken und Schaubildern und wird von uns stetig erweitert.

Vor Kurzem haben wir zum Beispiel eine Infografik ergänzt, die den Anteil erneuerbarer Energien an der Brutto-Stromerzeugung in Deutschland für das Jahr 2014 veranschaulicht. Erfreulicherweise liegen die erneuerbaren Energien jetzt auf Platz eins, ganz knapp vor der Braunkohle. Im Jahr davor war es noch umgekehrt.
Neues Buchprojekt abgeschlossen: #Neuland – 40.000 Jahre Medienkompetenz
vom 28.02.2015 um 11:43 Uhr
Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit unserem Kunden Thomas Schmidt von Helliwood media & education ein schönes Buchprojekt realisiert, das nun seinen greifbaren Abschluss gefunden hat: Seit Anfang des Jahres ist das Buch „#Neuland – 40.000 Jahre Medienkompetenz“ von Thomas Schmidt im Buchhandel erhältlich. Wir haben die Publikation redaktionell begleitet und den Autor bei der Konzeption, der Recherche, der Umsetzung und der Verlagssuche unterstützt.

„#Neuland“ ist ein Ratgeber und Mut-mach-Buch und der Autor hat eine klare Botschaft: „Alles, was wichtig ist für die Entdeckung des #Neulandes, steckt bereits seit Jahrtausenden in uns. Und wir können uns auch im #Neuland getrost auf unsere vielfach erprobten Kompetenzen verlassen.“

Wer den Autor und das Buch kennenlernen will, kann den Blog besuchen, der die Buchveröffentlichung mit ergänzenden und weiterführenden Beiträgen begleitet.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
Unser Buch „Gute Texte – gute Geschäfte“
vom 21.02.2015 um 15:29 Uhr
Unsere Textabteilung kann nicht nur Bücher für andere schreiben, sondern hat auch eine eigene Publikation vorzuweisen. Der Ratgeber „Gute Texte – gute Geschäfte“ von Andreas Kaizik und Christine Schulz widmet sich ausführlich den verschiedenen Texten im Unternehmensalltag. Er soll den Leserinnen und Lesern vor allem pragmatische Hilfestellungen für ihre tägliche Arbeit liefern.

Denn viele Mitarbeiter/-innen und Unternehmer/-innen stehen im Berufsalltag vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen die Qualität von Texten sicherstellen, ohne selbst Profis auf diesem Gebiet zu sein. Das Buch bietet deshalb klare Kriterien für die Beurteilung und Verbesserung von Texten, fasst diese in umfangreichen Übersichten zusammen und ermöglicht damit auch Textlaien ein professionelles und ökonomisch sinnvolles Vorgehen. Der Ratgeber verdeutlicht zudem, welchen wichtigen Stellenwert Texte unterschiedlichster Art in der Unternehmenskommunikation einnehmen und dass sie maßgeblich dazu beitragen, wie ein Unternehmen wahrgenommen wird.

Die Autorin oder der Autor sind sich sicher: Gute Texte, die neben ihren Inhalten auch Seriosität und Glaubwürdigkeit vermitteln, sind ein wirkungsvolles Aushängeschild für jedes Unternehmen.
Sprachliche Gleichstellung im Texter/-innen-Alltag – Die ganz praktischen Probleme
vom 19.02.2015 um 11:44 Uhr
Das Thema der sprachlichen Gleichstellung von Frauen und Männern haben wir in unserer Textabteilung lange und sehr kontrovers diskutiert. Ein Ergebnis dieser Diskussion ist, dass wir es nicht mehr für zeitgemäß halten, sich einfach auf das generische Maskulinum zurückzuziehen. Allerdings haben wir noch keine zufriedenstellende Lösung dafür gefunden, wie das in unserem praktischen Arbeitsalltag als Texterin und Texter aussehen soll.

Gern würden wir sagen (und unseren Kundinnen und Kunden empfehlen): Wir praktizieren ab sofort konsequent die Doppelnennung beziehungsweise eine der Kurzformen der Doppelnennung und stellen die sprachliche Gleichstellung im Zweifelsfall auch schon einmal über den sprachlichen Stil eines Textes. Außerdem würden wir es auch als Teil unserer Aufgabe als professionelle Textarbeiter/-innen betrachten, für knifflige Fälle eine gute Lösung zu finden. (Das müssen wir in anderen Fällen von sperrigen grammatischen Konstruktionen ja auch tun.) – Doch so einfach ist es leider nicht.

Zwar widmet sich auch der Duden-Band „Richtiges und gutes Deutsch“ unter dem Stichwort „Gleichstellung von Frauen und Männern in der Sprache“ recht ausführlich diesem Thema und erklärt die verschiedenen Möglichkeiten der sprachlichen Gleichstellung (Doppelnennung – Lehrerinnen und Lehrer, Kurzformen der Doppelnennung – Lehrer/-innen und Ersatzformen – Lehrkräfte)* sowie deren richtige Verwendung. Doch in der praktischen Anwendung gibt es einige Fälle, die mit diesen Möglichkeiten nicht befriedigend zu realisieren sind, beziehungsweise ein paar Probleme, die nicht so ohne Weiteres von der Hand zu weisen sind. Die für unsere Arbeit relevantesten seien im Folgenden kurz umrissen.

Der größere Platzbedarf
Ein erstes Problem, für das wir noch keine echte Lösung sehen, ist das Platzproblem. Bei vielen Unternehmenstexten und auch bei anderen Textsorten gibt es eine – zum Teil sehr strikte – Begrenzung der maximalen Zeichenzahl. Und wenn man dann einen Text schreibt, in dem sehr häufig die Notwendigkeit einer Doppelnennung entsteht, kommen schnell einige Hundert Textzeichen zusammen, die dann für andere Informationen und Botschaften nicht mehr zur Verfügung stehen. Das kann dann schon einmal knapp werden.

Besonders schwierig wird es bei Überschriften. Je nach Publikation gibt es hier sehr enge Vorgaben zur Zeichenzahl, die die Möglichkeiten, eine aussagekräftige Überschrift zu formulieren, ohnehin schon stark einschränken. Wer dann in der Überschrift auf die sprachliche Gleichstellung achten will, hat sein Zeichenkontingent schnell aufgebraucht. Denn in vielen Fällen gibt es keine sinnvolle Ersatzform, mit der das Problem umgangen werden könnte. – Also: Wie sollten wir in solchen Fällen vorgehen?

Aufzählungen
Schwierigkeiten ergeben sich unseres Erachtens auch, wenn in einer Aufzählung mehrere oder gar sehr viele Doppelnennungen hintereinander auftreten. Dann wird nämlich aus einem Satz wie dem folgenden, der eigentlich mit einem rhythmischen Dreiklang zum Satzende führen soll …

Wir bringen Informationen und Botschaften in die richtige Form, damit Ihre Kommunikation mit Kunden, Lesern und Geschäftspartnern überzeugt.

… ein Satz, der zum Ende hin so holprig und floskelhaft wird, dass man gar nicht bis zum entscheidenden Verb weiterlesen mag:

Wir bringen Informationen und Botschaften in die richtige Form, damit Ihre Kommunikation mit Kundinnen und Kunden, Leserinnen und Lesern sowie Geschäftspartnerinnen und -partnern überzeugt.

Auch wenn wir bereit sind, stilistische Abstriche zu machen, um der sprachlichen Gleichstellung gerecht zu werden, wollen wir jedoch nicht hinnehmen, dass letztlich die Botschaft eines Textes verlorengeht oder überlagert wird. Und mit einem Text absichtlich einen floskelhaften Eindruck zu erwecken, ist auch das Gegenteil von dem, was normalerweise unsere Arbeit leitet. Enthält die Aufzählung noch mehr Elemente, verschärft sich das Problem sogar:

Wir unterhielten uns mit Verkäuferinnen und Verkäufern, Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeitern, Abteilungsleiterinnen und -leitern, Projektmanagerinnen und -managern sowie Managerinnen und Managern aus der mittleren Führungsebene und fanden heraus, dass der persönliche Kontakt zu Kundinnen und Kunden sowie zu Abonnentinnen und Abonnenten und anderen Leserinnen und Lesern von entscheidender Bedeutung ist.

Bestimmt wird es in einigen Fällen möglich sein, den Satz so umzustellen oder einige Begriffe so zu verändern, dass am Ende eine akzeptable Variante entsteht. Doch insbesondere für den ersten genannten Beispielsatz haben wir bisher noch keine gute Lösung gefunden. Und das ist besonders schade, weil es sich dabei um einen Satz von unserer eigenen Website handelt …

Stilistische Figuren
Kaum lösbare Probleme entstehen, wenn es um Sätze und Formulierungen geht, die auch durch ihre Struktur, ihren Klang und ihren Rhythmus wirken sollen, zum Beispiel bei Claims oder Überschriften oder besonderen Stilfiguren innerhalb eines Textes. Ein einfaches Beispiel wäre ein Claim wie dieser:

Aus Daten werden Informationen. Aus Kunden werden Partner.

In der Variante, die die sprachliche Gleichstellung berücksichtigt, bleibt von der Stilfigur letztlich nichts übrig:

Aus Daten werden Informationen. Aus Kundinnen und Kunden werden Partnerinnen und Partner.

Sowohl die Parallelität der beiden Sätze als auch der Rhythmus des zweiten Satzes verschwinden einfach.

Und was ist mit Wörtern wie „Texter/-innen-Alltag“ oder „Schüler/-innen-Vertreter/-in“? Abgesehen von der Frage, ob das orthografisch so überhaupt richtig geschrieben ist, mangelt es diesen Wörtern leider an Prägnanz, Lesbarkeit und Griffigkeit.

Relativsätze und Possessivpronomen
Knifflig wird es häufig auch, wenn Relativsätze und Possessivpronomen ins Spiel kommen. Denn hier können schnell sehr unübersichtliche Wortfolgen entstehen, weil jedes Element für sich sprachlich angepasst werden muss. Zum Beispiel:

Eine Ärztin/Ein Arzt, die/der ihre/seine Praxis umstrukturieren will …

In diesem Beispielsatz wäre eine Lösung, in den Plural zu wechseln, damit hätte man im Nebensatz keine Probleme mehr: Ärztinnen und Ärzte, die ihre Praxis umstrukturieren wollen … Doch diese Lösung lässt sich auch nicht in allen Fällen anwenden. Wenn man beispielsweise gerade das einzelne Individuum sprachlich hervorheben möchte, würde diese Vorgehensweise eher kontraproduktiv sein. Und die Aussage zu verwässern kann eben auch nicht die Lösung sein. Hier bliebe einem dann nur die umständliche Formulierungsweise.

Was tun?
Sollen wir angesichts dieser und ähnlicher Probleme nun auf die sprachliche Gleichstellung lieber verzichten oder die (zum Teil recht schwerwiegenden) Nachteile in Kauf nehmen? Oder sollen wir einige Ausnahmen bei der konsequenten Gleichstellung zulassen, wenn der konkrete Nachteil dies rechtfertigen würde? Und wo zieht man dann die Grenze? Und was sollen wir unseren Kundinnen und Kunden empfehlen?

Wir sind noch ein bisschen ratlos und hadern mal mit der einen und mal mit der anderen Lösung. Oder werden wir uns mit der Zeit einfach an einige neue Klänge in der Sprache gewöhnen?

Wer also praktikable Lösungen parat hat – immer her damit!

* Die verschiedenen anderen Möglichkeiten der verkürzten Wiedergabe (mit Sternchen, mit großem Binnen-I, mit Unterstrich etc.) kommen wir unser berufliches Schreiben eher nicht infrage, da sie nicht mit dem Duden konform gehen und dieser letztlich unser Orientierungspunkt ist.
Über die Schreibung von Zahlen und Ziffern
vom 16.02.2015 um 12:55 Uhr
Die deutsche Rechtschreibung ist bekanntlich nicht ganz einfach und wirft viele Fragen auf. Wir bemerken immer wieder, dass zum Teil eine größere Verunsicherung besteht, wenn es darum geht, in welchen Fällen Zahlen in Buchstaben oder in Ziffern geschrieben werden. Viele kennen dazu vor allem die alte (aber heute nicht mehr verbindliche) Regel:

Zahlen werden im Fließtext von null bis zwölf in Buchstaben geschrieben, sofern es sich um ganze Zahlen handelt, darüber hinaus als Ziffern.

Weniger bekannt ist: Bei Vergleichen und Aufzählungen wird die Schreibweise vereinheitlicht - ob Zahlen ausgeschrieben oder in Ziffern verwendet werden, richtet sich nach der höchsten Zahl des Vergleichs/der Aufzählung beziehungsweise danach, ob gebrochene Zahlen verwendet werden.

Beispiele:
→ … erhöhte sich von fünf auf acht Mitarbeiter.
→ … erhöhte sich von 8 auf 14 Mitarbeiter.
→ … entspricht der fünf- bis sechsfachen Menge.
→ … entspricht der 3,5- bis 4-fachen Menge.
→ … gibt es mit einem Durchmesser von drei, vier und acht Millimetern.
→ … gibt es mit einem Durchmesser von 5, 10 und 20 Millimetern.

Zahlen, die nicht als exakte Werte gemeint sind, sollten auch im höheren Bereich ausgeschrieben werden, also nicht etwa 10.000 Besucher, sondern etwa zehntausend Besucher (ebenso: mehrere Hundert Besucher; einige Tausend Besucher); seit mehr als zwanzig Jahren; fast fünfzig neue Produkte; rund dreihundert Quadratmeter. Mit diesen Regeln im Hinterkopf bereitet es dann auch keine Schwierigkeiten mehr, wenn es um die Schreibweise von Zusammensetzungen aus Ziffern und Wörtern geht:
→ das Dreifache, aber: das 3,5-Fache, das 14-Fache
→ die dreifache Menge, aber: die 3,5-fache Menge, die 14-fache Menge
→ dreimal so groß wie …, rund hundertmal so groß wie, aber: 3,5-mal so groß wie …, 14-mal so groß wie …
→ dreiprozentig, 100-prozentig, 3,5-prozentig
→ die dreijährige Laufzeit, die 3,5-jährige Laufzeit, aber: der Dreijährige, der 70-Jährige

Eine Zusammensetzung wie Achtzigerjahre kann übrigens sowohl als Wort als auch mit Ziffern (80er-Jahre) geschrieben werden. Wichtig ist nur, dass man sich für eine Schreibweise entscheidet.

Alle Regeln gelten für Fließtexte - in Tabellen werden alle Zahlen als Ziffern geschrieben, um dadurch Platz zu sparen. Sonderfälle sind erzählende Texte, in denen oft auch Zahlen über zwölf ausgeschrieben werden, und wissenschaftliche oder technische Texte, in denen hingegen oft sämtliche Zahlen in Ziffern geschrieben werden. - Wichtig ist in allen Fällen, dass der Schreibung ein sinnvolles System zugrunde liegt und die Entscheidung nicht willkürlich erfolgt.
Ghostwriting - ein alltägliches Geschäft
vom 15.02.2015 um 15:20 Uhr
Beim Ghostwriting handelt es sich für uns in den meisten Fällen um einen Textauftrag wie jeder andere. Wenn es um ganze Bücher geht, dauert die Erledigung nur eben etwas länger. Insbesondere im Bereich Sachbuch und Ratgeber, in dem unserer Erfahrung nach recht häufig Ghostwriter/-innen zum Einsatz kommen und den wir hier auch vorrangig betrachten wollen, zählen vor allem die Professionalität und die schreibhandwerkliche Erfahrung der Ghostwriterin/des Ghostwriters. Hier ist das Ghostwriting ein alltägliches Geschäft zwischen Dienstleister/-in und Kundin oder Kunde. (Wenn wir im Folgenden von Autorinnen oder Autoren sprechen, sind übrigens diejenigen gemeint, die die Idee für das Buch hatten und deren Namen am Ende auf dem Buch stehen werden.)

Konzeption
Am Anfang steht immer die Konzeption des Buches. Dabei ist das Thema genauso wichtig wie die Zielgruppe. Denn für die Bestimmung der Buchinhalte ist es wichtig zu wissen, wer damit angesprochen werden soll. Wenn die Zielgruppe und das Thema umrissen sind, werden zunächst alle Inhalte, die in dem Buch besprochen werden sollen, in groben Zügen und stichpunktartig zusammengetragen. Meist gibt die Autorin/der Autor diese Inhalte vor, in der Regel macht die Ghostwriterin/der Ghostwriter dann Vorschläge für inhaltliche Ergänzungen, Erweiterungen oder auch Präzisierungen und Reduzierungen.

Zur Konzeption des Buches gehört auch die Entscheidung, in welchem Stil das Buch verfasst werden soll: sachlich, seriös, erzählerisch, leichtgängig, provokant, emotional, wissenschaftlich, heiter, humorvoll usw. usf. Und natürlich wird in diesem Zusammenhang auch der Umfang des Buches festgelegt. Bei allen Entscheidungen wird die Ghostwriterin/der Ghostwriter die Autorin/den Autor beraten und begründete Vorschläge machen. – Was hier in wenigen Sätzen beschrieben ist, erfordert allerdings in Wirklichkeit viel Recherche, Nachdenken, Abwägen, Diskutieren, Zeit und viele Entscheidungen.

Sind Stil, Umfang und Inhalte festgelegt, en

twickelt die Ghostwriterin/der Ghostwriter aus den gesammelten Stichworten eine erste grobe Kapitelstruktur. Diese wird dann mit der Autorin/dem Autor durchgesprochen und überarbeitet, bis eine Variante vorliegt, mit der alle Beteiligten einverstanden sind. Die Ghostwriterin/der Ghostwriter beginnt dann, für jedes Kapitel eine Feinstruktur anzulegen, um die Inhalte für das Kapitel und deren Reihenfolge zu konkretisieren. Um nun den „Stoff“ für das Buch zusammenzutragen, haben Autor/-in und Ghostwriter/-in mehrere Möglichkeiten:

Inhalte und Zusammenarbeit
Wenn die Autorin/der Autor sehr klare und detaillierte Vorstellungen davon hat, was in dem Buch stehen soll, dann ist es sinnvoll, wenn sich die Ghostwriterin/der Ghostwriter die Inhalte auch tatsächlich weitestgehend von ihr oder ihm liefern lässt, um sie dann in Buchform zu bringen. Üblich ist zum Beispiel, dass Autor/-in und Ghostwriter/-in sich in regelmäßigen, größeren Abständen treffen und die Autorin/der Autor kapitelweise die Inhalte erzählt, die mit einem Diktiergerät mitgeschnitten oder schriftlich protokolliert werden. Alternativ liefert die Autorin/der Autor Notizen, Ideen und Informationen in schriftlicher Form. Normalerweise entwickelt sich in beiden Fällen schnell ein intensiver Austausch zwischen Autor/-in und Ghostwriter/-in, da es immer Rückfragen, Vorschläge und Klärungsbedarf gibt. (Hier ist die Grenze zur Koautorschaft also fließend, die man zum Beispiel von Prominenten kennt, die ihre Memoiren gemeinsam mit einer Journalistin/einem Journalisten schreiben. Dann stehen aber oft beide auf dem Titel: Autor/-in und Koautor/-in.)

Später extrahiert die Ghostwriterin/der Ghostwriter aus dem von der Autorin/vom Autor gelieferten Material die für das Buch relevanten Inhalte, bringt diese in die zuvor festgelegte Struktur und macht daraus ein Kapitel. Dafür ergänzt sie/er etwaige inhaltliche Lücken, streicht Überflüssiges, macht aus dem vorhandenen Textmaterial lesbare Sätze, überprüft die Richtigkeit der Informationen und die Schlüssigkeit der Argumente, recherchiert geeignete Quellen und etwaige Gegenargumente, stellt Bezüge zu vorigen Kapiteln her, löst ggf. auftretende Widersprüche auf, spinnt den roten Faden des Buches weiter und bringt das Ganze sprachlich in Form. So entsteht Stück für Stück, Kapitel für Kapitel ein Buch, das gedanklich zu großen Teilen dem Kopf der/des genannten Autorin/Autors entspringt und dem die Ghostwriterin/der Ghostwriter zu einem professionellen Erscheinungsbild verhilft.

Hat die Autorin/der Autor jedoch noch keine klaren und detaillierten Vorstellungen von den Inhalten des Buches, können diese auch direkt von der Ghostwriterin/vom Ghostwriter geliefert werden. Dieses Vorgehen eignet sich insbesondere, wenn ein/-e Ghostwriter/-in in dem Fachgebiet, das im Buch behandelt wird, bereits viel Erfahrung hat und gut beurteilen kann, welche Inhalte je nach Zielsetzung und Zielgruppe in das Buch gehören und was für eine Art Buch die Kundin/der Kunde, also die Autorin/der Autor, erwartet. Diese Variante bietet sich auch an, wenn Autor/-in und Ghostwriter/-in bereits häufig miteinander gearbeitet haben, sodass beide sichergehen können, dass die Ghostwriterin/der Ghostwriter auch ohne viel Input das Gewünschte schreibt. So reduziert sich für die Autorin/den Autor der Aufwand natürlich erheblich. In jedem Fall kommt es hier auf eine besonders genaue Abstimmung der Inhalte im Vorfeld an, damit am Ende auch tatsächlich das Buch herauskommt, das der Autor sich vorgestellt hat. Die Ghostwriterin/der Ghostwriter arbeitet sich also selbstständig in das Thema ein, recherchiert die erforderlichen Informationen, eignet sich die notwendigen Kenntnisse an und schreibt auf dieser Grundlage das Buch, ohne von der Autorin/vom Autor direkt Inhalte geliefert zu bekommen. Die Autorin/der Autor erhält dann den fertigen Text (entweder kapitelweise oder das gesamte Buch). In der Regel gibt es dann noch mehr oder weniger umfangreiche Änderungswünsche der Autorin/des Autors, die die Ghostwriterin/der Ghostwriter in mehreren Korrekturdurchgängen umsetzt. – Die Autorin/der Autor hat in dieser Variante also vor allen Dingen seine Buchidee eingebracht, die Umsetzung leistet zu großen Teilen die Ghostwriterin/der Ghostwriter.

In der Praxis
In der Praxis treten häufig auch Mischformen aus diesen und weiteren Arbeitsmethoden auf. Wenn eine Autorin/ein Autor sich zum Beispiel in bestimmten Teilaspekten seines Buches sehr gut auskennt oder zu einem Thema eine besonders mutige These vertritt, dann liefert sie/er hierzu selbst die Inhalte, lässt von der Ghostwriterin/vom Ghostwriter aber die Teile des Buches, bei denen die eigenen Ambitionen vielleicht nicht so groß sind, überwiegend selbstständig schreiben.

Letztlich finden Ghostwriter/-in und Autor/-in jeweils ihre ganz individuelle Form der Zusammenarbeit. Die Bandbreite reicht von Autorinnen und Autoren, die mit ihren Ghostwriter/-innen schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, mit ihnen nur noch Thema und Umfang des gewünschten Buches kurz besprechen und dann erst wieder zum Abgabetermin des Manuskriptes mit ihrem Buch zu tun haben, bis zu Autorinnen und Autoren, die eher notgedrungen eine Ghostwriterin/einen Ghostwriter einschalten, weil es ihnen an den schreiberischen Fähigkeiten oder schlicht an der erforderlichen Zeit mangelt, und die sehr viel Herzblut in die Arbeit stecken und möglichst einen großen Eigenanteil leisten wollen.


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