01 Sep 22

Berlin Art Week

von Hannah Pöhlmann

Die inzwischen siebte Ausstellung der Reihe KUNST GEGEN RECHTS ist dieses Jahr vom 14. bis zum 25. September in den Uferhallen zu sehen.

„Kunst schlägt Alarm“, heißt es im Begleittext zur diesjährigen Ausstellung. Zwanzig Künstler:innen werden aktuelle Arbeiten präsentieren und dabei auf aktuelle gesellschaftliche Konflikte eingehen.

Eine der ausstellenden Künstlerinnen ist Anne Mundo, aus deren umfangreichen Werk wir selbst zwei Tusche-Zeichnungen für unser Büro erworben haben. In den Uferhallen wird sie mit vier Arbeiten vertreten sein; zu zwei dieser Arbeiten (zeichnerische Interpretationen der Gruppen-Improvisationen ALARM und MACHINE GUN von Peter Brötzmann) hat Andreas Kaizik die Begleittexte zur Ausstellung verfasst.

Bild: Machine Gun © 2022 VG Bild-Kunst Bonn und Anne Mundo

25 Mar 22

AI Fusion

von Lena Ziyal

Künstliche Intelligenz ist ein zentrales Thema unserer Zeit und steht im Fokus zahlreicher Forschungsprojekte. Dieses Interesse hat die Landesmesse Stuttgart aufgegriffen und ein Konzept für ein internationales KI-Festival entwickelt, welches im Herbst 2022 stattfinden wird.

Im Zentrum steht die Idee, Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen und KI für ein internationales Publikum erlebbar zu machen. Hierbei soll eine Brücke zwischen Wissenschaft, Start-ups und Wirtschaft geschaffen und branchenübergreifender Wissens- und Technologietransfer ermöglicht werden.

Besonders an der AI Fusion ist der Erlebnis- und Festivalcharakter, der hier im Mittelpunkt steht. Geplant sind neben Workshops und Masterclasses auch Speaker- und Matchmaking-Events mit bekannten Gesichtern der KI-Szene sowie ein Hackathon. Weitere Informationen gibt es hier.

INFOTEXT ist für die Konzeption der gesamten Außendarstellung verantwortlich. Neben der Gestaltung des Logos umfasst dies auch das Corporate Design. Außerdem haben wir den Namen und Slogan entworfen und Texte für den Newsletter geschrieben und übersetzt. Das Kommunikationskonzept haben wir in Zusammenarbeit mit pulsmacher entwickelt. In den nächsten Monaten wird INFOTEXT weiterhin vertieft mit der Messe Stuttgart an der AI Fusion zusammenarbeiten.

 

03 Jan 22

DGVN

von Hannah Pöhlmann

Die Deutsche Gesellschaft der Vereinten Nationen e. V. (DGVN) setzt sich für eine starke Gemeinschaft der Vereinten Nationen ein. Durch internationale Zusammenarbeit trägt sie zur Friedenssicherung, Stärkung der Menschenrechte und Förderung der nachhaltigen Entwicklung bei. Auf ihrer Webseite informieret die DGVN über ihre Arbeit.

Die Finanzierung der UN ist ein komplexes System, das sich aus unterschiedlichen Haushalten zusammensetzt. Die Mitgliedstaaten zahlen festgelegte Beiträge, wobei das Prinzip gilt: Reiche Länder zahlen mehr, arme Länder zahlen weniger. Die Bereiche, in die die Gelder dann fließen, sind unter anderem die UN-Friedensmissionen und Programme und Spezialorgane, wie der UNHCR oder UNICEF, oder Sonderorganisationen, wie beispielsweise die WHO oder UNESCO.

INFOTEXT hat die Redaktion der Texte übernommen, das Layout der Webseite entworfen und umgesetzt sowie mehrere Infografiken erstellt. Hier geht’s zur Seite.

 

11 Jan 21

Fleischatlas – über Fleisch und die Welt

von Sandra Thiele

Der „Fleischatlas“ ist ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Atlas-Manufaktur: Darin zu finden sind Rezepte für eine bessere Tierhaltung.

Wie steht es – insbesondere vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Kritik und der vielen Skandale – um den Umbau der Fleischindustrie, die „Fleischwende“? Die Publikation soll all diejenigen in ihrer Arbeit und ihrem Engagement unterstützen, die sich für Klimagerechtigkeit einsetzen. Er beleuchtet die Probleme, die aus der industriellen Fleischproduktion entstehen, und liefert neue Daten und Fakten zu Themen.

In diesem Jahr enthält die Publikation auch eine Umfrage, in der Meinungsbilder von jungen Menschen erhoben wurden: Die Ergebnisse zeigen, dass mehr als zwei Drittel der jüngeren Generation die heutige Fleischindustrie ablehnen. Sie sehen in der Fleischproduktion eine Bedrohung für das Klima und ernähren sich doppelt so oft vegetarisch und vegan wie der Durchschnitt der gesamten Bevölkerung. Und sie sehen Handlungsbedarf beim Staat.

Zudem müssen wir die globalen Nachhaltigkeitsziele in neun Jahren erreichen. Und das bedeutet, dass die Industrieländer ihren hohen Fleischverbrauch auf Kosten des Klimas, der Biodiversität, globaler Gerechtigkeit und des Tierwohls um mindestens fünfzig Prozent reduzieren müssen. Diese und weitere Zusammenhänge nimmt der Fleischatlas unter die Lupe.

INFOTEXT hat für diese Publikation der Atlas-Manufaktur die Dokumentation und Schlussredaktion übernommen. Wir prüfen die Quellen, Daten und Informationen, die in die Texte eingehen, und führen das Korrektorat durch.

 

05 Oct 20

Atlas der Staatenlosen – Daten und Fakten über Ausgrenzung und Vertreibung

von Sandra Thiele

Der „Atlas der Staatenlosen“ ist ein Projekt der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Atlas-Manufaktur und wird am 8. Oktober erscheinen: Staatenlose Menschen befinden sich im „rechtsfreien Raum“ und werden nicht durch nationale Gesetze geschützt. Dabei bedarf es nur weniger Maßnahmen, um Staatenlosigkeit zu beenden.

Es gibt kaum verlässliche Zahlen darüber, wie viele Menschen weltweit staatenlos sind. Auch in Deutschland ist die Datengrundlage lückenhaft. Klar ist aber, das Thema Staatenlosigkeit spielt in der öffentlichen Diskussion eine viel zu kleine Rolle. Staatenlose sind besonders verletzlich, weil kein Staat sie schützt und sie keinen Zugang zu grundlegenden Rechten haben. Die Publikation erklärt, was passieren muss, damit kein Kind mehr staatenlos zur Welt kommt. Auch der misslichen Lage von staatenlosen MigrantInnen wird mit dieser Veröffentlichung angemessen begegnet.

INFOTEXT hat für diese Publikation der Atlas-Manufaktur die Dokumentation und Schlussredaktion übernommen. Wir prüfen die Quellen, Daten und Informationen, die in die Texte eingehen, und führen das Korrektorat durch.

 

24 Mar 20

„Now Is the Time to Cultivate the Art of Sitzfleisch“

von Sandra Thiele

The New Yorker – aber auch alle anderen Medien – resümieren dieser Tage die Herausforderungen der Corona-Pandemie, die unseren Alltag und auch das Arbeitsleben auf den Kopf stellen. Der Autorin Alexandra Schwartz – selbst seit zwei Wochen im Homeoffice und alarmiert durch die rasche Verbreitung des Virus – ist bewusst geworden, welch vortreffliche Ausdrücke die deutsche Sprache in diesen Zeiten bereithält.

Es geht um das „Sitzfleisch“, laut Duden die „[mit geistiger Trägheit verbundene] Ausdauer bei einer sitzenden Tätigkeit“. Gemeint ist mit „Sitzfleisch“ also nicht nur unser Hinterteil, sondern insbesondere die Geduld und Beharrlichkeit, ohne die wir diese verrückten Zeiten nicht überstehen können. Deshalb ruft Schwartz völlig zu Recht auf: „Now Is the Time to Cultivate the Art of Sitzfleisch“. Und damit ist im Grunde alles gesagt.

Zum Nachlesen und als Motivation:
The New Yorker, Culture Desk: „Now Is the Time to Cultivate the Art of Sitzfleisch“
By Alexandra Schwartz, March 23, 2020

08 Jan 20

Insektenatlas 2020: Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft

von Sandra Thiele

Am 8. Januar 2020 erscheint der „Insektenatlas 2020“ – eine Fachpublikation der Atlas-Manufaktur. Der Atlas wurde in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem BUND entwickelt. Er soll zu einer lebendigen Debatte rund um das Thema Landwirtschaft und Insekten beitragen und zeigt, wie vielfältig und schützenswert die Welt der Insekten ist. Der Atlas ist unter www.boell.de erhältlich.

INFOTEXT hat auch für diese Publikation der Atlas-Manufaktur die Dokumentation und Schlussredaktion übernommen. Wir prüfen die Quellen, Daten und Informationen, die in die Texte eingehen, und führen das Korrektorat durch.

 

26 Nov 19

Hurra für bedrucktes Papier: Welttag der Zeitschriften

von Sandra Thiele

Heute wird dem beliebten Printmedium – der Zeitschrift – die Ehre erwiesen. Jedes Jahr am 26. November wird dieser Tag weltweit gefeiert. Wir nehmen das zum Anlass, um über unsere Lieblingszeitschriften nachzudenken.

Die Ursprünge des #WelttagderZeitschriften sind etwas nebulös – klare Fakten dazu, wann dieser von wem ins Leben gerufen wurde und warum der Feiertag auf den 26. November fällt, gibt es nicht.
Anlass für das große Hurra für bedrucktes Papier dürfte allein der unglaublich große Fundus an Themen und Publikationen sein. Von wöchentlich erscheinenden Nachrichtenmagazinen über qualitativ hochwertige Fachzeitschriften bis hin zu Kundenmagazinen oder Coffee Table Books – jede noch so kleine Nische hat sein eigenes Produkt: ein Periodikum in gedruckter Form (wahlweise auch digital verfügbar).

Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Zeitschrift trägt übrigens Daniel Defoe, Verfasser des Abenteuerromans „Robinson Crusoe“. Der brachte ab 1704 in England seine „Review“ drei Mal pro Woche heraus. Die „Zeitschrift“ als Begriff etablierte sich um 1750, davor lief sie zumeist unter der Bezeichnung „Journal“. Auch die Anfänge der Zeitschrift haben ein breites Spektrum: Zu den Vorläufern der heutigen Ausgaben zählen Flugschriften, Wochenschriften und Einblattdrucke, Streitschriften oder auch Chroniken.

Auch wenn die meisten Druckauflagen für Zeitschriften heute sinken, was größtenteils auf einen vermehrten Konsum der Inhalte durch das Internet zurückzuführen ist, ist die Vielfalt im Zeitschriftenhandel weiterhin sehr hoch: Im dritten Quartal 2019 betrug die Gesamtauflage der Publikumszeitschriften, die von der IVW in Deutschland erfasst werden, mehr als 81 Millionen Exemplare. Während die Printexemplare im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt einbüßen (mehr als 6 Prozent), sind bei den E-Papern Zuwächse zu verzeichnen (insgesamt 1.318.570 Exemplare, +14,6 Prozent). Die Titelanzahl der Fachzeitschriften in Deutschland wurde mit einer Gesamtauflage von mehr als 9 Millionen Exemplaren gezählt. Kundenzeitschriften schlagen mit mehr als 34 Millionen verkauften Exemplaren zu Buche.

Lieblingszeitschriften bei Infotext
Anlass genug, um mal bei den Kolleginnen und Kollegen nachzufragen, was ihnen aus dem riesigen Fundus an Zeitschriften am besten gefällt. Eine mitunter gute Inspirationsquelle für neue Lektüre:

Andreas: „Du – das Kulturmagazin“
Lena: „Missy“
Sandra: „Reportagen“
Ute: „Der Spiegel“

Machen Sie es sich heute ruhig einmal gemütlich und widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit einer von Ihnen geschätzten Zeitschrift. Und wenn Sie schon dabei sind, nutzen Sie den (zumindest in den USA) parallel stattfindenden Tag des Kuchens, um es sich gut gehen zu lassen.

04 Nov 19

Mobilitätsatlas 2019: Daten und Fakten für die Verkehrswende

von Andreas Kaizik

Am 5. November 2019 erscheint der „Mobilitätsatlas 2019“ – eine Fachpublikation der Atlas-Manufaktur. Der Atlas wurde in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem VCD Verkehrsclub Deutschland e. V. entwickelt. Er enthält Vorschläge und Lösungen für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Mobilität und ist unter https://www.boell.de erhältlich.

Seit 2016 übernimmt INFOTEXT für verschiedene Publikationen der Atlas-Manufaktur die Dokumentation und Schlussredaktion. Wir prüfen die Quellen, Daten und Informationen, die in die Texte eingehen, und lesen sämtliche Beiträge Korrektur. – So auch dieses Mal für den „Mobilitätsatlas 2019“.

 

01 Oct 19

Ute Wibral und Sandra Thiele neu bei Infotext

von Lena Ziyal

Wir begrüßen zwei neue Gesellschafterinnen bei uns an Bord: Ab Oktober wird Ute Wibral in den Bereichen Infografik und Layout unser Team unterstützen. Gleichzeitig steigt Sandra Thiele als Texterin bei Infotext ein.

 

Ute Wibral ist als Grafikdesignerin insbesondere in den Bereichen Editorial Design und Corporate Design tätig. Von der Konzeption und Gestaltung von Print-Produkten über die Erstellung von Infografiken und digitalen Illustrationen bis hin zur Reinzeichnung und Bildbearbeitung deckt Ute die gesamte Palette des Grafikbereichs und der Bildsprache ab.
Kontakt: 030 6883377-11, wibral@infotext-berlin.de

Sandra Thiele hat ihre Arbeitsschwerpunkte im stilistischen und inhaltlichen Lektorat und Korrektorat sowie in der Texterstellung. Sie bringt Erfahrungen aus verschiedenen Redaktionen mit und gestaltet Texte aussagekräftig und gut lesbar, ohne dabei den Blick für die Zielgruppe sowie das Format zu verlieren.
Kontakt: 030 6883377-13, thiele@infotext-berlin.de

Damit ist das Kernteam von Infotext – bestehend aus Andreas Kaizik, Sandra Thiele, Lena Ziyal und Ute Wibral – nun wieder vollständig. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!